Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg führte einen Lehrgang für Atemschutzgeräteträger durch. In 26 Schulungsstunden wurden 9 Feuerwehrmänner aus den Verbandsgemeinden Waldmohr, Bruchmühlbach-Miesau und Schönenberg-Kübelberg ausgebildet, erstmals eine landkreisübergreifende Ausbildung.

Kreisausbilder und Lehrgangsleiter Manfred Schütz, unterstützt durch Ulrich Luba und Thorsten Müller, hatte den Teilnehmern alles Wissenswerte über den Umgang mit Atemschutzgeräten vermittelt. Während des Lehrganges war auch eine Übung bei der Berufsfeuerwehr in Kaiserslautern auf der Atemschutzstrecke zu absolvieren, wo die Teilnehmer ihr Können unter extremen Bedingungen unter Beweis stellen mussten.Neben der praktischen Ausbildung musste auch eine schriftliche Prüfung bewerkstelligt werden.

Der stellv. Kreisfeuerwehrinspekteur Norbert Braun, Wehrleiter Horst Ullrich (Waldmohr), Wehrleiter Jens Danner (Schönenberg-Kübelberg) sowie dieWehrführer der Ortswehren u.a. von Bruchmühlbach-Miesau beglückwünschten die Teilnehmer, ebenso der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg, Otto Rubly.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gratulieren den Lehrgangsteilnehmern Manuel Weingarth (Altenkirchen), Dominik Manganella (Altenkirchen), Jan Ludwig (Dittweiler), Johannes Guth (Frohnhofen),Björn Jonderko (Schönenberg-Kübelberg), Felix Edinger (Waldmohr), David Iwanow (Bruchmühlbach-Miesau), Daniel Weber (Bruchmühlbach-Miesau), Rouven Lanz (Bruchmühlbach-Miesau)

 

 

Zusammenspiel der Führungskräfte

 

Am vergangenen Samstag fand eine Großübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg statt.

Geplant und organisiert wurde diese Übung durch Wehrleiter Jens Danner, insbesondere auch im Hinblick auf das Zusammenspiel

der Führungskräfte bei der Beurteilung der Schadenslage, dem organisatorischen Ablauf und nicht zuletzt wegen der Koordination

in Punkto neuem Digitalfunk.

 

Um 14.07 Uhr wurden von der Leitstelle in Kaiserslautern die Sirenen für die Feuerwehren Frohnhofen, Altenkirchen und Dittweiler

angesteuert, gleichzeitig die Funkmelder der Feuerwehrleute von Schönenberg-Kübelberg angefunkt. Dabei wurde per Funk die Meldung

„Übungsalarm, Brand des Sportheimes in Altenkirchen mit vermutlich 3 vermissten Personen“ durchgegeben.

 

Bereits um 14.09 Uhr kam von der Feuerwehr Dittweiler die Meldung, dass sie mit einer Besatzung von 6 Mann, davon 3 Personen unter

Atemschutz ausgerückt seien. Im Minutentakt meldeten sich die übrigen Wehren der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg. Nach

dem Erstalarm durch die Leitstelle wurde von der Feuerwehreinsatzzentrale in Schönenberg-Kübelberg ein Nachalarm für die übrigen

Wehren innerhalb der Verbandsgemeinde ausgelöst.

 

Mit kleinen Hindernissen (Baum über der Straße) kam das erste Löschfahrzeug um 14.15 Uhr am Sportheim in Altenkirchen an. Nach Erkundung

der Lage mussten die verschiedenen Trupps eingeteilt werden. Allein zur Herstellung der Wasserversorgung mussten rd. 400 Meter Schlauchmaterial

von den letzten Wohnhäusern bis zum Sportheim verlegt werden. Atemschutztrupps kümmerten sich um die Rettung der 3 vermissten Personen und

parallel wurde die Brandbekämpfung mittels C-Rohren und D-Rohren durchgeführt. Bei der Übung galt es gleichzeitig, den angrenzenden Wald und auch

einen vorhandenen Gastank vor einem Brandübergriff bzw. einer Explosion zu sichern.

 

Wehrleiter Jens Danner lies die Einsatzkräfte jedoch nicht zur Ruhe kommen. Kaum war mit der Personenrettung die wichtigste Arbeit am Sportheim getan,

kam die nächste Meldung. Ein in der näher abgestürzter Gleitschirmflieger galt es mit seinem Fallschirm aus einem Baum zu befreien. Hierfür stellte sich

mit Kai Lehmann ein Kollege von der Nachbarwehr aus Waldmohr zur Verfügung.

 

Bei der  Übung waren auch Bürgermeister Karl-Heinz Schoon und der Feuerwehrfachberater und frühere Wehrleiter Peter Wemmert zugegen.

 

Im Nachgang wurde vor der versammelten rund 70köpfigen Mannschaft der Übungsverlauf angesprochen, Bürgermeister Karl-Heinz Schoon bedankte sich

für das ehrenamtliche Engagement.

 

Das Jahr ist erst wenige Tage alt, doch bereits in der zweiten Übung des Jahres durften die Feuerwehrleute in Schönenberg ein Highlight erleben. Sebastian Becker, Mitglied der Feuerwehr Altenkirchen, hatte einen Unterricht zum Thema "Exotische Tiere - Ungiftige Schlangen" vorbereitet und stellte diesen, dem bis fast auf den letzten Platz ausgefüllten Schulungsraum, vor.

Zu Beginn der Unterrichtseinheit wurde anhand einer Präsentation die verschiedensten Schlangenarten vorgestellt. Begonnen mit den, auch in unserer Region vertretenen, einheimischen Arten bis hin zu den in der Terraristik beliebten und dadurch weit verbreiteten exotischen Arten. Hier stellte sich schnell heraus, dass nicht alleine durch die äußere Erscheinung genau bestimmt werden kann, ob es sich um eine ungiftige oder eine für den Menschen gefährliche giftige Schlange handelt. Einige Arten haben zum Verwechseln ähnliche Muster und Farben sind jedoch von Grund auf verschieden. Hier ist im Zweifel der Rat eines Experten gefragt.

Zum Abschluss und als besonderes Erlebnis konnten einige lebende ungiftige Schlangen näher betrachtet werden. Hierzu wurden durch den Dozenten einige seiner privaten Schlangen in speziellen Transportboxen mitgebracht und ausgestellt. Diese wurden mit großer Bewunderung und Neugier von den anwesenden Feuerwehrkameraden begutachtet.

Wir möchten uns bei Sebastian für diese besondere Übung bedanken und freuen uns auf weitere Highlighs im Jahr 2014.

Am vergangenen Samstag fand im Feuerwehrhaus in Schönenberg-Kübelberg ein Weiterbildungsseminar für Führungskräfte der Feuerwehr

auf Verbandsgemeinde-Ebene statt. Nach Eröffnung und Begrüßung durch Bürgermeister Karl-Heinz Schoon und Wehrleiter Jens Danner standen

der stellv. Wehrleiter Peter Rohrbacher sowie die stellv. Wehrführer von Schönenberg-Kübelberg Michael Geyer und Mario Leibrecht als Referenten

zur Verfügung. Im wesentlichen ging es um Brände in elektrischen Anlagen, Türöffnungen und um Brandmeldeanlagen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch Ulrich Luba von der Schönenberger Wehr zum Kreisausbilder im Bereich Atemschutz bestellt. Aus den Händen des Kreisfeuerwehrinspekteurs Udo Schmeiser erhielt Herr Luba seine Ernennungsurkunde.

Ehrungen für langjährige ehrenamtliche Mitgliedschaft

 

Im Mittelpunkt des diesjährigen Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg standen Ehrungen für das langjährige ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Allgemeinheit.
 
Otto Rubly verlieh in Vertretung von Landrat Dr. Winfried Hirschberger und Bürgermeister Karl-Heinz Schoon gleich 4 goldene und 1 silbernes Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 bzw. 25jährige Tätigkeit in der Feuerwehr.
Wolfgang Bach, Martin Keiper, Hans-Werner Köcher und Klaus-Peter Kühl erhielten die vom Innenminister ausgestellte Urkunde für 35jährige Feuerwehrzugehörigkeit. Mit sehr viel Engagement waren alle 4 Personen in den zurückliegenden Jahren für Allgemeinheit da, sei als als ehemaliger Wehrführer, jetziger Wehrführer oder etwa in führender Rolle bei der Jugendfeuerwehr. Wehrleiter Jens Danner erhielt das silberne Feuerwehrehrenzeichen. Mit sehr viel Engagement und Fachwissen führt Jens Danner die Geschicke der Verbandsgemeinde-Feuerwehr. Der ehrenamtliche Einsatz des Wehrleiters geht weit über die Grenzen eines Hobbys hinaus, täglich ist er zahlreiche Stunden für die Feuerwehr und die Belange der Mannschaft da, hierfür gebührt der besondere Dank.
Eine weitere besondere Ehrung für 40 Jahre Feuerwehrdienst erhielt Kurt Preikszas.
 
Wehrführer Martin Keiper konnte zum diesjährigen Kameradschaftsabend neben der aktiven Mannschaft und deren Partner auch die Ehemaligen der Feuerwehr, Otto Rubly (in Vertretung von Landrat Dr. Winfried Hirschberger und Bürgermeister Karl-Heinz Schoon), die Ortsbeigeordnete Maria Rubly, Wehrleiter Jens Danner, den stellv. Wehrleiter Peter Rohrbacher, Ehrenwehrleiter Heinz Schell, den Fachberater und ehemaligen Wehrleiter Peter Wemmert, Notfallseelsorger Franz Scherer und den Vorsitzenden des Feuerwehrfördervereins Stefan Kuntz begrüßen.
 
Traditionsgemäß ging Martin Keiper auf das vergangene Jahr ein. Von den 62 aktiven Mitgliedern der Feuerwehr wurden 49 Übungen und 71 Einsätze bewältigt. Zusätzlich wurden Übungen beim Gefahrstoffzug und in der Jugendfeuerwehr abgehalten.
Die Art der Einsätze haben sich verändert, so der Wehrführer. Bei den Brandgefahren hat sich die Rauchmelder-Pflicht sehr positiv ausgewirkt, Entstehungsbrände können teilweise früher erkannt und Schäden minimiert werden. Bei der technischen Hilfeleistung sind die Bemühungen der Fahrzeugindustrie deutlich erkennbar (Sicherheitseinrichtungen wie Rückhaltesysteme oder verbesserte Knautschzone bringen weniger schwer verletzte bzw. eingeklemmte Personen bei Einsätzen). Diese Veränderungen stellen die Feuerwehr aber gleichzeitig auch vor höhere Anforderungen.
 
Martin Keiper dankte der Mannschaft und allen Verantwortlichen für ihr Engagement und die Unterstützung der Feuerwehr.
 
Wehrleiter Jens Danner stellte in seiner Rede 3 Themen hervor. In diesem Jahr wurden sehr viele Lehrgänge und Seminare besucht bzw. durchgeführt, den Teilnehmern und Ausbildern gebührt der besondere Dank. Beispielhaft nannte er einen Atemschutzgeräteträger-, Sprechfunk- und Digitalfunklehrgang. Aktuell steht noch ein Truppführerlehrgang in Waldmohr sowie ein Lehrgang zur Erdgasbrandbekämpfung auf dem Programm. Ein weiteres Thema des Wehrleiters war die Umstellung auf Digitalfunk, dort ist lediglich noch der Einbau der Festgeräte in Einsatzleitfahrzeug und Einsatzleitzentrale abzuschließen. Seinen Dank richtete Jens Danner an einige Mitglieder, die mit sehr hohem Engagement eine neue Telefonanlage im Feuerwehrhaus verbaut und bis spät in die Nachtstunden gearbeitet haben. Der Focus seiner Betrachtungen lag auch bei der Mannschaft, nach seinen Worten funktioniert die Familie der Feuerwehr in hohem Maße.
 
Otto Rubly dankte der Mannschaft im Namen vom Landkreis und Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg, das Engagement der ehrenamtlichen Mannschaft ist nicht bezahlbar, eine Würdigung kann nur in Wertschätzung und in der Aushändigung von Urkunden zum Ausdruck gebracht werden.
 
Es folgen weitere Ehrungen und auch Beförderungen.
Zu Feuerwehrmann-Anwärtern wurden Julian Fetzer, Andre Guth, Philipp Müller und Felix Splett ernannt. Nach Ableistung der 2jährigen Ausbildungszeit wurden Ingo Speer und Brian Eicher zu Feuerwehrmännern befördert. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Florian Diehl, Dirk Helfenstein, Björn Jonderko, Klaus Kuntze, Patrick Rummler und Benjamin Schneider befördert und den Titel Löschmeister trägt ab dato Lukas Manck, Ralf Kloß wurde Oberlöschmeister und Michael Geyer Oberbrandmeister.
Nach 37jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit wurde auf eigenen Wunsch Werner Büchel aus den Reihen der Feuerwehr verabschiedet und gleichzeitig eingeladen, jederzeit die Wehr zu besuchen. Gleich 3 Übungskönige wurden gekürt (Sascha Decker, Benjamin Schneider und Schütz Stefan).